Therapie

Wir betreuen Menschen jeder Altersgruppe mit allen vorkommenden Sprach- und Kommunikationsstörungen. Dazu gehören Beeinträchtigungen der Sprache, des Sprechens, des Hörens sowie der Schluckfunktionen.

Zusatzangebote:

  • » Castillo-Morales-Therapie «
  • Ein umfassendes, neurophysiologisch orientiertes Therapiekonzept für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit kommunikativen sensomotorischen und orofazialen Störungen.

    Das Behandlungskonzept bezieht folgende Indikationsstellungen ein:
    • Kinder mit verlangsamter sensomotorischer Entwicklung
    • Kinder mit genetischen Syndromen und Muskelhypotonie
    • Kinder und Erwachsene mit zentralmotorischen Störungen und / oder Mehrfachbehinderung
    • Patienten mit peripheren Paresen
    • Patienten nach Schädelhirntrauma und Koma
    • Patienten mit neuromuskulären Erkrankungen

    Die Therapie orientiert sich an der normalen sensomotorischen Entwicklung des Kindes. Propriozeptive Erfahrungen werden durch Behandlungstechniken wie Zug, Druck und Vibration verdeutlicht und die visuelle Orientierung im Raum haltungsstabilisierend genutzt. Die Kinder werden aufmerksamer, offener und motivierter, nehmen ihre Umwelt besser auf, werden fähiger zur Kommunikation und probieren mehr aus.

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  • » TAKTKIN-Therapie «
  • TAKTKIN - ein Ansatz zur Behandlung sprechmotorischer Störungen

  • TAKTKIN ist ein Therapieansatz zur Behandlung sprechmotorischer Störungen wie Dysarthrien und Sprechapraxien bei Kindern und Erwachsenen.
  • Durch taktile Manipulationen der TherapeutIn an der Gesichts- und Sprechmuskulatur des/der Betroffenen werden Artikulationshilfen zum Auffinden der Artikulationsstelle, -art und -modus gegeben. Diese Hilfen können je nach Störungsausmaß von der Lautebene bis hin zur Satzebene eingesetzt werden. Die Hinweisreize können in Art, Ausmaß und Häufigkeit den Bedürfnissen des/der Betroffenen dynamisch angepasst werden.
    © Beate Birner-Janusch
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  • » Therapie nach P.O.P.T «
  • psycholinguistisch orientierte phonologische Therapie (P.O.P.T.) bei kindlichen Aussprachestörungen
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  • » PADOVAN-Therapie «
  • Die Neurofunktionelle Reorganisation nach Beatriz Padovan

    „Derjenige, der das befolgt, was die weise Natur uns lehrt, ist nicht so sehr dem Irrtum erlegen.“
    (B. Padovan, Köln 2000)

    Neurofunktionelle Reorganisation (NFR)

    Seit 1972 therapiert die Waldorfpädagogin und Logopädin Frau Beatriz Alves de Ednair Padovan, die darüber hinaus einige Semester Neurologie und Kieferorthopädie studierte, erfolgreich Kinder und Erwachsene in ihren Kliniken in Sao Paulo. Seit 1980 leitet sie persönlich Fortbildungskurse in vielen Ländern (Brasilien, Deutschland, Schweiz, Österreich, Frankreich, England, Spanien, Kanada…). Seit einigen Jahren wird sie dabei von Ihrer Tochter, Frau Dr. Sonia Padovan Catenne unterstützt. Sie lehren ihr Konzept persönlich, hautnah und fachlich fundiert.

    Die neurofunktionelle Reorganisation verbindet anthroposophische und neurologische Erkenntnisse miteinander, um die statomotorische und natürliche Entwicklung des Menschen nachzuvollziehen. Sie hat das Ziel, das Zentralnervensystem und somit auch das System„Sprache“ zu organisieren bzw. zu reorganisieren.

    Bei der Methode der neurologischen Reorganisation von Temple Fay handelt es sich um die Wiederholung der wichtigsten Phasen der motorischen Entwicklung (Körperübungen) zum Erlernen der basalen Bewegungsmuster, die entweder gar nicht oder in ihrer Qualität nur unzureichend durchlebt wurden.

    Frau Padovan erkannte in Zusammenarbeit mit Kieferorthopäden den Stellenwert der prälinguistischen Funktionen Atmen, Saugen, Kauen, Schlucken (myofunktionelle Übungen). Da diese sehr bedeutsam für die Anbahnung und Entwicklung der Sprache sowie des Sprechens sind, ergänzte Beatriz Padovan die Methode der neurologischen Reorganisation zur neurofunktionellen Reorganisation.

    Im Rahmen der Therapie sollen diejenigen Mängel oder Versäumnisse, die im Verlaufe der Entwicklung und der neurologischen Organisation aus unterschiedlichen Ursachenkomplexen auftraten, ausgeglichen, funktionell wiedergewonnen, entwickelt bzw. verbessert werden.

    Dem Gehirn wird Gelegenheit gegeben, Entwicklungsstufen zu durchlaufen, die zuvor ausgelassen oder nur undifferenziert erfüllt wurden.

    Die Körperübungen beginnen mit den natürlichen Bewegungen nach der Geburt (Strampeln, Beinrotation, Kopf heben) und führen über das Rollen, Robben, Kriechen, Krabbeln und den Bärengang hin zum aufrechten Gang.

    Darüber hinaus werden Übungen zur Handmotorik, Augenbewegungsentwicklung sowie Atmungund Mundmotorik durchgeführt.

    Sämtliche Übungen werden von rhythmusgebenden auditiven Stimuli in Form von gesprochenen oder gesungenen Versen begleitet. Die Reime und Lieder beeinflussen den Rhythmus auf natürliche Art äußerst günstig, da die Muskeln nachweislich besser reagieren.

    Die Therapiematerialien werden so weit wie möglich dem alltäglichen Gebrauch entnommen, da diese einen natürlichen Umgang ohne klinischen Charakter ermöglichen.

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  • Training der zentralen Hörverarbeitung (AUDIVA und WARNKE)
  • LRS-Diagnostik, Förderung und Therapie
  • Elternberatung, Elterntraining, Elternseminare
  • Vorträge, Seminare …